Palliative Kleinsteinheit der Pfeifferschen Stiftungen: Standort steht fest

Im Rahmen des Pilotprogramms des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend „Sterben wo man lebt und Zuhause ist“  wird die erste Palliative Kleinsteinheit in Form eines Modellprojekts in Staßfurt (Sachsen Anhalt) in einem stationären Pflegeheim entstehen.

Die Staßfurter Einrichtung Otto Geiss-Haus liegt in einer ländlich geprägten Umgebung und verfügt bereits über ein ambulant palliatives Versorgungsnetzwerk durch die Zusammenarbeit mit den Pfeifferschen Stiftungen vor Ort. Hier werden 3 Einzelzimmer für zukünftige Palliativpatienten etabliert, welche im ambulanten Setting nicht (mehr) ausreichend und fachgerecht versorgt werden können. In den ausgestatteten Palliativzimmern werden Menschen mit einem erhöhten palliativen Pflegeaufwand zukünftig flexibel, tagsüber oder auch nachts, tageweise oder auch über einen längeren, unbestimmten Zeitraum in der Nähe ihres eigenen Wohnortes rund-um-die-Uhr versorgt. Die notwendige ärztliche Versorgung wird über das ambulante Palliativteam (SAPV) gewährleistet. Zu jeder Zeit besteht die Möglichkeit zur Übernachtung der Angehörigen im Zimmer beim Betroffenen. Die Kleinsteinheit verfügt weiterhin über einen separaten Gemeinschaftsraum inkl. einer großzügigen Außenterrasse. Insgesamt wird das neue Versorgungsangebot in das Gemeinwesen eingebettet und damit die Möglichkeit von Hilfen untereinander geschaffen und koordiniert.

Aktuell laufen die Projektvorbereitungen für die Durchführung (Planung baulicher Umsetzungsmaßnahmen, Qualifizierung des Pflegepersonals vor Ort, Verhandlungsgespräche mit den Kostenträgern, Vorbereitung der Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit).